… und dann dieser Moment…

Einige von euch mögen sich denken, dass es ganz schön langweilig sein muss, ständig Karten zu gestalten. Einige mögen sich sogar denken, dass es ja eh immer das selbe sei. Tja, kann man so sehen, muss man aber nicht. Ich jeden Falls nicht. Die meisten Karten sind ja Einzelstücke. Das heisst, es wird jeweils neu gewürfelt. Angefangen bei den Wünschen, aufgehört beim Ausdekorieren. Dazwischen passiert so einiges im Stil von Versuch-Irrtum, tzztztzzz... Und wenn dann Spezialwünsche kommen, mal eine andere Kartenform ausprobiert werden soll, freu ich mich einfach riesig. Wie hier... Eine Art Pop-Up-Karte. Da scheint doch der Wow-Effekt garantiert, auch bei mir. Kennt ihr diese Momente, in denen ihr leise, leise freudestrahlend vor euch hin klatscht? So richtig in die Hände mein ich, so voller Herzensfreude über was Gelungenes? Das ist der Moment, wo niemand mehr sagen darf, das sei alles das selbe... nicht zu mir! Tamara 🙂

Glück sammeln

Ich weiss es endlich wieder - wie es schmeckt - das Glück! Zu lange war ich nicht mehr draussen im Wald. IMG_1237IMG_1242

Als ob nie ein bissschen Zeit vergangen wäre, weiss ich wieder wie der Frühling schmeckt. Zwar noch ein wenig früh - da ja erst Februar - und dennoch schmeck' ich ihn. Laut und deutlich!

Diesen lauen Wind, der mir ums Gesicht streicht. - Ich schliesse die Augen. Die Vögel, die ihr Lied singen, als wären sie unter sich. - Und ich bleibe stehen, um zu hören. Das Wasser, sanft plätschernd - geht seinen Weg.
IMG_1236IMG_1240 Und da ist dieses Gefühl von Freiheit in meiner Brust. Nirgens auf der Welt spüre ich es so intensiv, wie hier draussen. Keine Ahnung wiso - von wo - und wie, aber ich werde berührt. Nicht zu vergleichen mit Berührungen der Liebsten, dem Glück wenn etwas Tolles gelingt oder ich etwas erreiche. Auch noch so hübsche Geschenke (und ich mag hübsche Geschenke) mögen sich nicht messen. Irgenwie ist es anders. Kaum zu Beschreiben. IMG_1243IMG_1235 Bestimmt hat es damit zu tun, dass ich *ICH* sein kann. Keiner beobachtet, keiner spricht, keiner will. Es geht nur um mich und meine Art die Welt zu sehen. Ich mach was ich will, so lange ich will. Geniessen, Sein und eben Glück sammeln. Am Liebsten hätte ich meine Schuhe ausgezogen und wär barfuss durchs Dickicht gestapft. Konnte mich gerade noch beherrschen :-). Schlussendlich ist es doch egal wann, wie und wo wir unser Glück sammeln. Hauptsache ich weiss wo und wann ich zu sammeln brauche. Wo ist dein Glückspot? Viel Glück beim Sammeln...Tamara