Glück sammeln

Ich weiss es endlich wieder - wie es schmeckt - das Glück! Zu lange war ich nicht mehr draussen im Wald. IMG_1237IMG_1242

Als ob nie ein bissschen Zeit vergangen wäre, weiss ich wieder wie der Frühling schmeckt. Zwar noch ein wenig früh - da ja erst Februar - und dennoch schmeck' ich ihn. Laut und deutlich!

Diesen lauen Wind, der mir ums Gesicht streicht. - Ich schliesse die Augen. Die Vögel, die ihr Lied singen, als wären sie unter sich. - Und ich bleibe stehen, um zu hören. Das Wasser, sanft plätschernd - geht seinen Weg.
IMG_1236IMG_1240 Und da ist dieses Gefühl von Freiheit in meiner Brust. Nirgens auf der Welt spüre ich es so intensiv, wie hier draussen. Keine Ahnung wiso - von wo - und wie, aber ich werde berührt. Nicht zu vergleichen mit Berührungen der Liebsten, dem Glück wenn etwas Tolles gelingt oder ich etwas erreiche. Auch noch so hübsche Geschenke (und ich mag hübsche Geschenke) mögen sich nicht messen. Irgenwie ist es anders. Kaum zu Beschreiben. IMG_1243IMG_1235 Bestimmt hat es damit zu tun, dass ich *ICH* sein kann. Keiner beobachtet, keiner spricht, keiner will. Es geht nur um mich und meine Art die Welt zu sehen. Ich mach was ich will, so lange ich will. Geniessen, Sein und eben Glück sammeln. Am Liebsten hätte ich meine Schuhe ausgezogen und wär barfuss durchs Dickicht gestapft. Konnte mich gerade noch beherrschen :-). Schlussendlich ist es doch egal wann, wie und wo wir unser Glück sammeln. Hauptsache ich weiss wo und wann ich zu sammeln brauche. Wo ist dein Glückspot? Viel Glück beim Sammeln...Tamara

Pusteblume ist nicht gleich Pustekuchen

Es gibt diese Tage, an denen ich genau weiss, ich muss raus. Raus in den Wald, in die Sonne, an die frische Luft. Egal wie, aber raus. Meinen Kopf frei machen und mein Herz füllen. Mit Momenten des Genusses. Diese kleinen Momente von denen ich euch auch schon erzählt habe. Genusstraining heisst das Ganze in "therapeutisch". Könnt ihr in euren Suchmaschinen eingeben, wenn ihr mehr dazu wissen wollt. Beate Handler ist eine tolle Autorin und gibt ihr Wissen dazu praxisnah weiter! Du gehts mit offenen Augen/Ohren/Nase (natürlich gehören da auch Mund und Körper dazu) - eben allen Sinnen durch den Tag. Lass dich einfach von Momenten leiten, nicht von einem Ziel, nein von eben dem, was dich gerade anspricht. Und das war dieses mal die Pusteblume und eine Variante von ihr, deren Namen ich nicht kenne. Vielleicht erkennt sie ja jemand von euch da draussen :-). image   image Ich pflücke sie also möglichst vorsichtig, damit sich diese kleinen Schirmchen nicht bereits jetzt schon davon machen. Ihr kennt doch bestimmt diese Momente als Kind, in denen ihr pusten wolltet und da gingen alle diese Schirmchen bereits beim Abreissen auf und davon... ha haaa... Continue reading

Erinnerungen

Kennst du das? Bei manchen Tätigkeiten überkommen einen schlagartig Erinnerungen aus frühester Kindheit. Ausnahmsweise koche ich heute -jetzt gerade- bereits zum 2. mal Rhabarber. Ich bin mir sicher, dass ich das nur mache, weil ich mich dabei soooo gut fühle. Bereits in dem Moment, bei dem ich die Rhabarber schneide und die Schale genüsslich am Stängel herabziehe (mit der grossen Hoffnung, dass das Ding auch bis zum Schluss hält), steigen winzige Duftmoleküle in meine Nase und es kommen erste Emotionen in mir hoch. Dieses warme Kribbeln ums Herz, das du bestimmt auch kennst, wenn du Zimt  riechst, der dich an Weihnachten erinnert, wenn du das Lieblingsparfüm deiner Freundin riechst oder in deiner Bäckerei stehst und auf dein liebstes Gebäck wartest. Warum das so ist? Continue reading