Stress lass nach…

Die letzten zwei Wochen waren echt unangenehm. Ein Termin nach dem anderen und einige Dinge, die noch oben drauf kamen. Und dann noch die Abwaschmaschine defekt. Super! Das hat noch gefehlt... Ich war zunehmend gestresst und unruhig. Ständig eine to-do Liste vor Augen. Die wurde nicht weniger, sondern interessanterweise kamen ständig neue Dinge oben drauf. Zusehends hab ich das an meiner Stimmung bemerkt. Aus lauter Angst die Kontrolle zu verlieren und die echt wichtigen Gänge zu versemmeln, war ich gereizt. Kommt natürlich bei den Kindern auch nicht super an. Zum Verzweifeln dieser Teufelskreis. Gestern hab ich mir dann endlich Zeit genommen. Für mich! Natürlich hab ich noch das gesamte Badezimmer mit Putzmittel eingesprayt, bevor ich mich nach draussen begab. Noch schnell zurück und den Fotoapparat eingepackt, hab ich mich auf den Weg gemacht. Bewusst langsam! Interessant, dass ich mit andern Augen unterwegs war. Ich muss dazu sagen, dass ich oft draussen im Wald bin und ich mit offenen Sinnen unterwegs bin. Aber mit Kamera und langsam... nochmal intensiver. Meine Atmung wurde ruhiger, ich konnte durchatmen. Das bedrückende Gefühl in meiner Brust liess nach und ich fühlte mich befreit. Befreit von der Last alles unter Kontrolle halten zu wollen. Durch die Bilder entstand ausserdem Wohlbefinden und Freude. Der Weg im Wald macht mich immer auch nachdenklich. Ich mache mir Gedanken über die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben und kann mich von weniger Wichtigem distanzieren. Es hilft mir, mich neu auszurichten. So auch gestern. Und so wusste ich gleich nach den ersten Schritten auf Asphalt: nun bin ich wieder ganz! Ganz bei mir! Vielleicht schaffe ich es nächstes Mal noch früher, mich auf den Weg zu machen... schönen Sonntag, Tamara
   
 
 
 

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